Seit drei Jahren jetzt schon sieht man die Coffee-Bikes auf Deutschlands Straßen. Der mobile Kaffeeladen war die Idee von zwei Studenten, die inzwischen ein Franchise-Unternehmen daraus gegründet haben.
Tobias Zimmer und Jan Sander stecken hinter den Coffee-Bikes, zu denen heute auch lokale Shops gehören. Beiden Konzepten gemeinsam ist der Anspruch an die hohe Qualität der Erzeugnisse, die wahrscheinlich nicht mit den üblichen Coffee to gos verglichen werden kann.
Es gibt eine eigene Bio-Kaffeehausmarke, die sich Caferino nennt und von einer Hamburger Manufaktur geröstet wird. Zusätzlich wird Belegtes verkauft. Praktisch an den Kaffeerädern ist natürlich die Mobilität, die sie bieten. Als Betreiber kann man sich entscheiden, wo man seinen Kaffee verkaufen möchte und ist nicht an einen Ort gebunden. Wären die Fahrräder durch den Mahagoni-Aufbau nicht so ausladen, könnte das die Idee sein, gestresste Autofahrer im Stau zu besänftigen.
Tatsächlich sieht man die Kaffee-Bikes aber eher auf Veranstaltungen, Märkten und bekannten Plätzen der Städte. Bisher sieht man die Coffee-Bikes in sieben deutschen Städten, darunter Berlin, Hamburg und München und auch in europäischen Städten.Was immer wieder schwierig sein dürfte: die Verkaufsgenehmigung von den jeweiligen Städten zu erhalten.
Man kann so ein Rad aber auch für seine ganz private Feier mieten. Wasser- oder Stromanschlüsse müssen da nicht einmal vorhanden sein, das umgebaute Transportrad bringt alles mit. Die eingebauten Akkus sorgen für einen mehr als zehnstündigen Betrieb der rollenden Kaffeebars.
Die Macher der Coffee Bikes kann man in diesem sympathischen Portrait bei der Arbeit beobachten:
[IMG © Coffee-Bike GmbH]



